Naturheilkundliche Tierheilpraktikerpraxis für Hund und Pferd sowie Diagnostik – Resonanz – Labor

BLUTEGEL – Die kleinen Helfer in der Not!

Blutegeltherapie

Alternative Heilmethoden bieten viele Möglichkeiten Ihren Vierbeinern bei zahlreichen Beschwerden, Linderung, Schmerzfreiheit oder gar Heilung zu geben. Eines der Verfahren ist der Einsatz von Blutegeln, den kleinen Helfern in der Not.

Die Blutegeltherapie ist ein reines Naturheilverfahren mit Jahrtausende alter Erfahrung und Tradition. Sie ist nahezu frei von Nebenwirkungen.

Es gibt zahlreiche Berichte über Tiere die mit wohl schmerzhaften Verletzungen oder Gelenkbeschwerden gezielt Gewässer aufsuchen in denen Blutegel leben, um sich von diesen helfen zu lassen. Denn Tiere wissen seit Urzeiten was ihnen gut tut.

Die Behandlung:

Oft ist ein einmaliger Einsatz schon ausreichend. Bei hartnäckigen Beschwerden wird eine Behandlung 2mal pro Woche erforderlich sein. Anschließende Folgebehandlungen sind meist erst nach Monaten wieder notwendig.

Der Egel wird an der ausgewählten Stelle angesetzt. Dieser beißt meist nach kurzem Tasten zu. Über den Blutegelspeichel wird ein ganzer Cocktail von medizinisch wirksamen Substanzen in die winzige Wunde injiziert. Dieser Cocktail verbreitet sich lokal und fängt sofort an zu wirken.

Hat der Blutegel fertig gesaugt, fällt er ab. Der Therapeut versorgt die Wunde meist mit einem leichten, kleinen Verband, der das, für mehrere Stunden weiter laufendes Blut auffängt. Diese Nachblutung reinigt die Wunde und ist erwünscht.

Beispiele zum Einsatz bei Pferden:

Hufrehe akut und chronisch – Piephacke – Stollbeule – Ödeme – Spat – Schale – Hämatome z.B. durch Trittverletzungen – Arthritis und Arthrose – Entzündungen der Gelenke – Phlegmone – Abszesse – Mastitis – Fesselträgerentzündungen – Fesselgelenksgallen – Hufrollenentzündung – Entzündungen der Strahlbeinbänder – Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen – Sommerekzem – Mauke – Lymphangitis im Anfangsstadium – schlecht heilende Wunden – Kreuzverschlag – Kreuzbandverletzungen – Rekonvaleszenz nach Chip-OP – Sattel- und Gurtdruckstellen.

Die möglichen Anwendungsgebiete bei Hunden:

Arthrose – Arthritis – Ellbogendysplasie – Blutohr – Diskopathie (Dackellähme) – Entzündungen der Gesäugeleiste – Hüftgelenksdysplasie – Leckekzem – Lumbago – Ischialgie – Nervenentzündungen – Ohrekzem – schlechte Wundheilung – postoperative Narbenbildung – Spondylose – Tendinitis und Tendovaginitis